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ESV München-Neuaubing setzt sich bei Oberbayrischen Meisterschaften im Gewichtheben gegen KSC Attila Dachau durch Am 19.06. traf sich in der Friesenhalle in Eichenau die oberbayrischen Gewichtheber, um ihre Besten zu ermitteln. Unter rund sechzig Teilnehmern aus zwölf verschiedenen Vereinen waren auch zehn Starter des ESV Neuaubing, die es sich zum Ziel gesetzt hatten, den Titel des Oberbayrischen Mannschaftsmeisters zum vierten Mal in Folge für sich zu gewinnen. Die anstehende Entscheidung würde allerdings denkbar knapp ausfallen, soviel war im Vorfeld bereits klar: Der KSC Attila Dachau schickte sich nämlich mit starken Nachwuchshebern an, dem ESV den besten Podestplatz streitig zu machen. Das spannende Duell der beiden Lokalrivalen war dann auch den ganzen Tag über entsprechend hart umkämpft: Die acht am besten platzierten Sportlerinnen und Sportler eines Vereins gingen in die Mannschaftswertung ein, wobei für einen ersten Platz in der eigenen Gewichtsklasse acht Punkte vergeben wurden, für einen zweiten Platz sechs, für einen dritten dann nur mehr fünf usw; gewonnen hat der Verein, der die höchste Gesamtpunktzahl erringt. Den Anfang machten diesmal die Männer: In der Klasse -69kg konnte der ESV nicht nur den Sieg durch Max Mühlbauer mit einer Zweikampfleistung von 170kg (70/100) für sich verbuchen, sondern auch der dritte Platz ging mit einem Total von 151kg (67/84) durch Walter Eicher an den ESV. In der Kategorie -77kg startete unser Neuzugang Andreas Brand, der sich mit 90kg im Reißen und 113kg im Stoßen gegen Andreas Atzenhofer vom KSC Attila Dachau durchsetzte und damit eine wertvolle Ergänzung für die Bundesliga-Mannschaft darstellt. Nicolas Hoffmann zeigte ebenfalls in dieser Klasse vier saubere Versuche; seine 165kg im Zweikampf reichten für den vierten Platz. Reinhard Lang hob in der Kategorie –85kg, wo er mit 80kg im Reißen und 100kg im Stoßen einen zweiten Rang erreichte und Punkte für die Mannschaftswertung sammelte. Ebenfalls die Bronzemedaille sicherte sich Rudi Ranftl in der 94kg-Klasse mit 214kg (97/117) im Zweikampf, während Marco Staate hier 280kg (130/150) erreichte und so die Klasse für sich entscheiden konnte. Zuletzt ging Trainer Christian Koherr in der Kategorie –105kg selbst an die Hantel und erkämpfte sich mit 225kg (100/125) vor Ludwig Hanseder vom KSC Attila den dritten Platz. Damit war vor der letzten Veranstaltung des Wettkampftages nach wie vor offen, wer die Mannschaftswertung für sich entscheiden würde: Der KSC hatte bereits 37 Punkte auf seinem Konto angesammelt, beim ESV waren es immerhin schon 45 Zähler. Allerdings hatten die Dachauer in der noch ausstehenden Frauenklasse zwei weitere potentielle Punktlieferantinnen am Start, während der ESV mit Steffanie Metzger nur eine Heberin aufbieten konnte. Andrea Walter vom KSC Attila entschied dann auch erwartungsgemäß das Superschwergewicht der Frauen für sich. In der Klasse –75kg kam es dagegen zum Showdown zwischen der Dachauerin Veronika Ferg und Steffanie Metzger vom ESV: Wer den Sieg für sich verbuchen konnte, der sicherte zugleich seiner Mannschaft den Meistertitel. Das Reißen absolvierte Ferg mit 66kg; Steffanie blieb bereits bei gültigen 72kg hängen. Im Stoßen lief es besser; im zweiten Versuch gelang es ihr, 93kg zur Hochstrecke zu bringen. Ferg setzte daraufhin alles auf eine Karte und versuchte nach 85kg im zweiten Versuch mit 95kg im dritten Anlauf zu retten, was noch zu retten war, konnte jedoch die Last nicht mehr umsetzen. Damit gehörte der Mannschaftssieg dem ESV Neuaubing! Zu guter Letzt gelang es Steffanie in ihrem dritten Stoßversuch, mit 97kg einen neuen bayrischen Rekord in der Klasse –75kg aufzustellen. Auch die Masters-Mannschaft des ESV gab sich keine Blöße und errang mit den Hebern Walter Eicher, Max Mühlbauer, Christian Koherr und Rudi Ranftl zum dritten Mal in Folge bei den oberbayrischen Meisterschaften den Sieg. ![]() Die oberbayrischen Mannschaftsmeister von links nach rechts: Kampfrichterin Marina Keil, Walter Eicher, Marco Staate, Rudi Ranftl, Helmut Ranftl, Trainer Christian Koherr; vordere Reihe: Steffanie Metzger, Nicolas Hoffmann, Max Mühlbauer. |
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