Die Halle, in der Josef und Hubert mit Hilfe einiger älteren Judokas und Eltern eine Kampfmatte aufgebaut hatten, füllte sich kurz vor 09:30 Uhr. Während sich die Jungs und Mädels umzogen, reihten sich die Eltern in die Schlange zum Anmelden ein. Josef notierte Namen und Gewicht und sammelte die Anmeldegebühr ein.
Die kreativen Beiträge zum Thema Judo wurden an einer Wand aufgehängt. Interessiert bildeten sich kleine Grüppchen, die angeregt die kleinen Kunstwerke betrachteten und diskutierten. Doch oh Schreck – es fehlten vier - einige hatten sich nicht die Mühe gemacht, gestalterisch tätig zu werden. Sie wussten wohl nicht, dass auch dieser Teil zur Punktevergabe der Judosafari zählt.
Gegen 10:00 Uhr ließ Josef das erste Mal an diesem Tag die Judotröte tönen. Blitzartig verstummten alle und stellten sich zum Abholen der Gewichtszettel an.

Das anschließende freie Bodenrandori wurde nicht sehr ernst genommen. Es wurde immer wieder durch das Betrachten und Beurteilen der Gemälde, Basteleien und phantasievollen Gebilde unterbrochen.
Während das Helferteam Bianca, Caroline, Mike und Simon bei der Aufstellung der zwei Gruppen halfen und die Kampfrichtertische aufbauten wurde der Beitrag zum Grillfest eingesammelt.
Dann, um 10:20 Uhr ertönte zum 2. Mal Josef’s Judotröte. Er begrüßte die 30 Judokas, Eltern, Verwandte und Bekannte und erklärte einiges zum Ablauf und - zur Punkteverteilung des japanischen Turniers: das Werfen auf den PO bringt ein KOKA, das Werfen auf eine Körperseite - ein Yuko und für das Werfen auf den Rücken erhält man ein Waza-Ari.
Zunächst kämpften die Jüngsten ab fünf Jahren – heute von Josef die Micky-Mäuse genannt. Manche kämpften Ihren ersten Kampf zaghaft, manche mussten ermuntert werden weiterzukämpfen auch wenn einer am Boden lag und andere schafften es die eineinhalb Kampfminuten nicht umzufallen. Allgemeines Schmunzeln erntete der 7- jährige Domenik Herzog. Seine Gegner stürmten auf ihn los, aber er beherrschte die große Judokunst : „Nutze die Kraft des Gegners“ perfekt und warf sie in Sekundenschnelle zu Boden. Immer wieder erinnerte Josef an die Judoregeln und ließ die Judokas erst die Matte verlassen, wenn die Verbeugung korrekt ausgeführt war und sich die Hand gegeben wurde.
Alle kämpften mit vollem Einsatz und die Ergebnisse fielen teilweise sehr knapp aus.
Die Trostrunde für die, die den ersten Kampf verloren hatten, startete gegen 11:30 Uhr. So gab es doch noch ein paar „strahlende“ Gesichter mehr.
Gegen 12:00 Uhr gab‘s eine halbe Stunde Pause zum Umziehen und Energie tanken mit Banane, Äpfeln und Wasser. In dieser Zeit räumte ein Team der Eltern die Matten und die Kampfrichtertische auf.
Anschließend trafen sich Alle draußen zum großen „Leichtathletik Teil. Unter dem Motto: Laufen, schnell wie ein Pfeil, Springen, weit wie ein Känguru und Werfen solange der Fußball fliegt, kämpften die Judokas um weitere Punkte.
 


Gegen 14:30 Uhr schlenderten alle hungrig zu Hubert‘s Grillstation an den Bierbänken. Abwechselnd schwangen Josef und Hubert die Grillzange. Es gab köstliche Salate, Fleisch und Würstchen.
Das Fest klang gegen 16:00 Uhr aus. Vielen Dank an Josef, Hubert, alle Helfer und für alle Speisenspenden!!!
Bitte habt etwas Geduld: Die Aufnäher für den Judoanzug und Urkunden gibt es nach den Sommerferien.
Bericht: Ellen Heuser Bilder: Nicola Ogbona
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