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Vier Prüflinge des ESV - viel Spannung, gute Leistungen und ein erfolgreiches Ergebnis Gauting: Schon seit Jahren erfreut sich die im Dezember und meistens in Gauting abgehaltene Dan-Prüfung einer besonderen Beliebtheit. In diesem Jahr versuchten 77 Teilnehmer ihr Glück, darunter auch 4 Teilnehmer/innen aus dem ESV Neuaubing. Mit Anna Urban, Valentin Aichner (beide 14 Jahre) und Marco Lombardo (13 Jahre) hatte der ESV die jüngsten Anwärter aller Zeiten am Start. Sie strebten den 1.Poom an, der Meistergrad der unter 16-jährigen. Johannes Überfuhr, mittlerweile erfahrener Trainer der Abteilung hatte den 2. Dan im Visier. Die Vorbereitungen und zusätzlichen Wochenend-Trainings wurden bereits im Frühjahr gestartet. Die Einheiten liefen unter der Leitung von Trainer Helmut Urban (3.Dan), Werner Vogt (3.Dan) und Andreas Hundt (1.Dan). Man wollte hier nichts anbrennen lassen und die Prüflinge unterzogen sich zum Ende hin zusätzlich jeden Freitag einem Sondertraining. Da nun auch kontrolliertes Fallen/Fallschule zur Selbstverteidigung hinzugefügt wurde konnte hier Johannes Überfuhr einen Referenten aus dem Bereich des Aikido gewinnen, welcher die erforderlichen Techniken sehr gut übermittelte. Abschließend, dann noch der Lehrgang mit Michael Bussmann, nun waren Alle bestens gerüstet. „Ohne Fleiß kein Preis“, dieses Motto sollte sich wieder einmal bewahrheiten. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurde die Halle getrennt und zwei Prüfer-Gremien gestellt. Den Vorsitz in Gremium 1 hatte Heinz Gruber (DTU Präsident), Gremium 2 wurde von Landestrainer/Formen Michael Bussmann geleitet. Am Prüfungstag waren unsere Prüflinge nun trotzdem etwas nervös. Trainer Werner Vogt fungierte als Coach, hatte den Überblick über die Starter-Listen (sogar im iPhone gespeichert) und bereitete jeden einzelnen Prüfling auf die anstehende Disziplin vor. Bei der Teilnehmerdichte von 77 Sportlern, nicht immer ganz einfach. Trainer Andreas Hundt hielt die Darbietungen unserer Teilnehmer/innen mit der Kamera fest, das mit wirklich toller Ausbeute. Natürlich waren als Zaungäste Eltern, Geschwister, Angehörige und Freunde/innen mit dabei. Auch die „Trainer-Urgesteine“ Helmut Urban (3.Dan) und Peter Cheaib (2.Dan) waren mit von der Partie und trafen so manchen Funktionär den sie aus vergangenen Wettkampfzeiten noch kannten. Nach der Vorprüfung waren 5 Disziplinen zu meistern, Poomsae/Formenlauf, Ilbo-Taeryon/1-Step Sparring, Hosinsul/Selbstverteidigung, Vollkontakt-Kampf und mehrere unterschiedliche Bruchtests. Unsere „Jungsters“ brachten allesamt eine solide Leistung, wenngleich einige Kleinigkeiten nicht ganz so gut klappten wie in der Vorbereitung. Der Faktor Nervosität spielte hier ganz sicher eine große Rolle. Anna Urban konnte im Formenlauf besonders überzeugen Valentin Aichner und Marco Lombardo bewiesen beim Bruchtest hohes Selbstvertrauen und Coolness. Auffallend gut präsentierte sich Johannes Überfuhr, er meisterte bis auf einen kleinen Fehler beim Bruchtest sämtliche Disziplinen bestens und zeigte einen überragenden Vollkontakt-Kampf. Hier war technische Vielfalt, Geschwindigkeit, Distanzverhalten und Treffsicherheit gleichermaßen geboten – starke Leistung. Die Urkundenverteilung gehört zu den spannendsten Momenten der Prüfung, zum Einen werden die Kandidaten nicht der Reihenfolge nach, sondern durcheinander aufgerufen, zum Anderen ist erst dann klar wer es nicht geschafft hat, wenn alle Urkunden verteilt sind. Wer ohne Urkunde übrig bleibt, hat nicht bestanden. Da bei der Verteilung unsere Prüflinge sehr weit auseinander lagen und Johannes Überfuhr seine Urkunde fast als letzter erhielt, trieb es so manchem Zaungast und Trainer die Schweißperlen auf die Stirn. Am Ende konnten sich aber alle entspannen und sich mit den vier Prüflingen freuen, alle hatten es gepackt. Dass am Ende nur elf Teilnehmer ohne die begehrte Urkunde die Heimreise antreten mussten begründete der Prüferreferent Heinz Gruber scherzhaft mit der vorweihnachtlichen Stimmung der Prüfer. Aus der Sicht von Heinz Gruber, der im ersten Prüfungsgremium den Vorsitz hatte waren die Prüflinge dieses Mal besser vorbereitet als in der Vergangenheit. „Für mich war erfreulich, dass die Problempunkte, die beim Danvorbereitungslehrgang angesprochen wurden in der Prüfung richtig umgesetzt wurden.“ Für den ESV ist das ein besonderer Erfolg, erstmals haben gleich drei Poom-Anwärter den Meistergrad erreicht und Johannes Überfuhr ist in die Riege der höheren Dan-Grade aufgestiegen. Nun hoffen wir dass der mittlerweile erfahrene Trainer Johannes, die frisch gebackene Trainerin Anna und die beiden Trainerassistenten Valentin und Marco die nächsten Jahre so fortsetzen werden und der Abteilung möglichst lange erhalten bleiben. Am Abend wurde dann beim „Griechen“ noch gebührend gefeiert. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich bei Frau und Herrn Überfuhr bedanken, die am Ende zu unserer Überraschung die komplette Gruppe eingeladen hatten. Bilder hierzu finden Sie in unserer Galerie |
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