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DAN-Prüfung am 23.07.2011 in Neu-UlmZwei hochkarätige Prüflinge des ESV stellen sich der Prüfung zum 2. DanPfuhl/Neu-Ulm: Mit den Geschwistern Margarete und Thomas Überfuhr traten zwei Top-Athleten der Abteilung Taekwondo zur diesjährigen Sommer-Danprüfung an. Die beiden Vorzeigesportler zeigten bereits bei der Vorbereitung, dass sie sich mit einer durchschnittlichen Leistung nicht zufrieden geben wollen. Akribisch wurde auch an den Wochenenden und Feiertagen trainiert, unterstützt durch die Trainer Werner Vogt (3. Dan) und Andreas Hundt (1. Dan), die hier auch einiges ihrer Freizeit opferten. Zu betonen ist hier aber auch die Selbständigkeit, mit der die beiden ihr Vorbereitungsprogramm bewältigten, eine zusätzliche Motivation war hier nicht nötig. Umso näher die Prüfung kam umso höher stieg die Anspannung. Nach vielen, vielen Trainingsstunden, einem absolvierten Vorbereitungslehrgang, sowie einem Seminar zum Thema Fallschule, kam nun endlich der ersehnte Prüfungstag. Wie immer waren eine Reihe von Zuschauern mit angereist um unsere Prüflinge moralisch zu unterstützen. Werner Vogt fungierte als Coach und Andreas Hundt stellte sein Talent als Sportfotograf unter Beweis. Auch Trainer und 2. Vorstand der Abteilung TKD, Helmut Urban (3.Dan) lies es sich nicht nehmen und war mit von der Partie. Ein besonderer Dank geht hier auch noch an unsere „Bretthalter“, welche den Prüflingen bei deren Bruchtest hilfreich zur Seite standen. Insgesamt waren 65 Prüflinge aus ganz Bayern angetreten. Um die Danprüfung innerhalb eines angemessenen zeitlichen Rahmens durchführen zu können, wurden die Prüflinge in zwei Gruppen aufgeteilt. In der ersten Kommission mussten die Teilnehmer zum 1. Dan die Prüfer Reinhold Gruber, Michael Bußmann und Wilfried Pixner überzeugen und in der Kommission 2 die Prüfer Heinz Gruber, Günther Sonner und Sergio Albanese. Nach der Vorprüfung waren 5 Disziplinen zu meistern, Poomsae/Formenlauf, Ilbo-Taeryon/1-Step Sparring, Hosinsul/Selbstverteidigung, Vollkontakt-Kampf und mehrere unterschiedliche Bruchtests. Unsere beiden Prüflinge meisterten ihr Programm hervorragend. Lediglich der Bruchtest machte beiden kleinere Probleme, der Dreh-Dolly (eingesprungener Dreh-Rundkick) wollte bei beiden nicht funktionieren. Es gibt eben Tage wo einen das Brett nicht mag. Trotzdem zeigten beide weit überdurchschnittliche Leistungen, was sich allerdings durch die gesamte Danprüfung zog. Es herrschte gerade bei den Prüflingen zu den höheren Dan-Graden ein hohes Niveau. Eine mögliche Erklärung für diesen Leistungsanstieg ist für Heinz Gruber unter anderem, dass bei den letzten Danvorbereitungslehrgängen das Hauptaugenmerk nicht nur auf die Formen gelegt wurde, sondern auch auf die anderen Prüfungsfächer. „Heute hat sich hauptsächlich beim Wettkampf gezeigt, dass wir mit diesem Konzept den richtigen Weg eingeschlagen haben. Als nächstes Ziel werden wir Verbesserungen bei der Selbstverteidigung anstreben.“ Wie immer steigt die Spannung ganz am Schluss, wenn alle in geordneten Reihen vor den Prüfern stehen und auf die Urkundenübergabe warten. Eine Enttäuschung erlebten dieses Mal nur ganze 5 Prüflinge, welche ihr Ziel nicht erreichten. Margarete und Thomas konnten ihre Urkunden mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht entgegen nehmen, der Aufwand hatte sich gelohnt. Genau weiß es wohl niemand, aber es ist eigentlich nicht vorstellbar, dass es in der Geschichte der BTU schon einmal ein besseres Ergebnis gab. Am Abend wurde der Erfolg dann gebührend beim „Griechen“ gefeiert. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Frau und Herrn Überfuhr, welche die komplette Gruppe eingeladen hatten, eine sehr nette und großzügige Geste. Dann wollen wir mal sehen ob wir das Niveau halten, oder gar steigern können, die nächste Danprüfung kommt bestimmt.
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