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Sommerausflug der Tanzsportabteilung auf die Roseninsel
Kurz nach dem Abschlussball des Schnuppertrainings Mai 2011 fand der Sommerausflug zur Roseninsel – deren Existenz wir einer Muräne der letzten Eiszeit zu verdanken haben – bei strahlendem Sonnenschein statt.
Am 6. August 2011 – nach einer Woche eher feuchten Wetters – zeigte sich die Sonne am Morgenhimmel und Inge konnte sich den Schlechtwetter-Absage-Rundruf ersparen. Um 10 Uhr fand sich eine ansehnliche Anzahl an Mitgliedern der Tanzsportgruppe am S-Bahnhof Westkreuz ein. Nach einer Durchzählaktion ging es schnatternd zum Bahnsteig und die S-Bahn beförderte die gut gelaunte bunte Gesellschaft gen Starnberger See. In Possenhofen hieß es dann „bitte alle aussteigen“. Keiner fehlte. Prima. Nun ging’s bergab zum Ufer und dort dann entlang. Die morgendliche Sonne blitzte durchs Gehölz und Schilf. Immer wieder bot sich ein grandioser Blick hinaus auf den See und die am Horizont liegenden Alpen.
Nach ca. einer dreiviertel Stunde war die Anlegestelle der Fähre am Platanenrondell erreicht. Hier hieß es erst einmal warten bis diverse Trauungszermonien auf der Insel beendet waren und für alle genügend Platz auf der Fähre war. Beim 2. Anlegen nahm uns Fährmann Pohlus an Bord. In zwei Reihen saßen wir uns gegenüber und glitten ruhig übers Wasser, während Herr Pohlus uns eine kurze Einführung zum Eiland gab:
Drüben angekommen lotste Inge einmal außen rundherum, vorbei an recht exotischen Baumriesen und malerischen Aussichtspunkten. Auch ein paar Hochzeitsgesellschaften konnten noch beobachtet werden. Höhepunkt nach der Umkreisung war das in der Mitte liegende Casino: eine mediterran anmutende Villa, welche diversen Wittelsbachern als Rückzugsort oder sommerlichem Tagessitz diente. Der angrenzende romantische Rosengarten mit seiner in der Mitte liegenden blau-weißen, ungefähr fünf Meter hohen Glassäule luden zum Verweilen und Staunen ein.
Die Mittagszeit war längst überschritten und so stellte sich gelegentlicher Durst und Hunger ein. Da die Kuglmüllers bis heute nicht auf die Insel zurückgekehrt sind, hieß es also wieder geschlossen das Boot des Fährmanns zu besteigen, um zum Platanenrondell zurückzukehren. Von dort ging es per pedes zuerst durchs Wäldchen, dann über den Golfplatz des Parks Feldafing hübsch bergauf. Der Weg zog sich noch weiter durch die träge in der samstäglichen Mittagssonne liegenden Sträßchen hinauf, bevor man sich wohlverdient im Biergarten des Gasthauses Poelt niederließ. Hier wurde recht ordentlich für das leibliche Wohl gesorgt. Bei Blaubeerpfannkuchen, Currywurst, Renken usw. nebst ausreichend Flüssigkeit war es ein Leichtes den Tag bei immer noch schönem Wetter genussvoll ausklingen zu lassen.
Ganz nebenbei wurde entdeckt, dass zur urigen Wirtschaft auch noch ein alter wunderbar großräumiger Festsaal gehört, welcher vor Inges geistigem Auge bereits den nächsten Ausflug lebendig werden ließ. Doch zunächst hieß es ein letztes Mal an diesem Tage, die Schäflein zusammenzuhalten und in Richtung S-Bahn zu bewegen. Wohlbehalten kehrten die Ausflügler zum Westkreuz zurück – und hatten nicht einmal das Tanzbein geschwungen.
Alle waren sich einig: Schön war’s!
Helga Leykauf |
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