Der Austausch der aktuell defekten Doppelflügeltüre im Eingangsbereich hat für uns höchste Priorität – insbesondere aus Gründen der Sicherheit und der Haftung. Die bestehende Doppelflügeltüre ist inzwischen deutlich in die Jahre gekommen und weist erhebliche Funktionsmängel auf. Insbesondere die Stabilität eines Türflügels ist beeinträchtigt, sodass ein Austausch aus Sicherheits- und haftungsrechtlichen Gründen dringend erforderlich ist.
Uns ist bewusst, dass sich die Umsetzung für viele Vereinsmitglieder länger hinzieht als zunächst erwartet. Wir bitten hierfür um Verständnis. Gleichzeitig möchten wir transparent darstellen, warum sich der Prozess trotz unserer Bemühungen über mehrere Monate erstreckt.
Bereits Ende Januar 2026 haben wir erste Firmen kontaktiert und zur Abgabe von Angeboten aufgefordert. Nach mehreren Vor-Ort-Terminen mit den Handwerksbetrieben lagen uns Anfang März drei Angebote vor. Da unser Vereinsgebäude in den kommenden Jahren energetisch saniert werden soll, haben wir die geplante Maßnahme frühzeitig mit unserem Energieberater abgestimmt. Dieser hat einzelne Punkte in den vorliegenden Angeboten hinterfragt und Anpassungen empfohlen, sodass die Firmen ihre Angebote entsprechend überarbeiten mussten.
Nachdem die überarbeiteten Angebote vorlagen, haben wir Ende April eine Entscheidung getroffen. Dabei war neben den Kosten auch entscheidend, dass uns eine zeitnahe und priorisierte Umsetzung zugesichert wurde. Zwischenzeitlich hatten wir geprüft, ob die Maßnahme aufgrund der voraussichtlichen Kosten von rund 40.000 Euro über die BAFA gefördert werden kann. Da jedoch eine Förderung vorausgesetzt hätte, dass der Antrag zunächst vollständig bearbeitet und genehmigt wird, bevor die Bestellung der Türen erfolgen darf, haben wir uns angesichts der nicht absehbaren Bearbeitungsdauer gegen diesen Weg entschieden. Die BAFA weist hierzu ausdrücklich darauf hin: „Bitte beachten Sie, dass die Türen erst nach erfolgreicher Antragstellung bestellt werden dürfen.“
Ende Mai erfolgte nach Rücksprache mit der BAFA und dem BLSV die endgültige Entscheidung, die Maßnahme ohne Förderung umzusetzen. Eine Bezuschussung durch den BLSV war ebenfalls nicht möglich, da zunächst das Förderverfahren hätte abgewartet werden müssen und eine Beauftragung erst nach Genehmigung eines vorzeitigen Maßnahmenbeginns zulässig gewesen wäre.
Noch Ende Mai haben wir daraufhin das finale Angebot angenommen und um eine schnellstmögliche Umsetzung gebeten. Aufgrund der notwendigen Sonderanfertigung war jedoch zunächst ein exaktes Aufmaß vor Ort erforderlich. Dieser Termin konnte trotz mehrfacher Intervention unserer Geschäftsstelle erst am 16. Juli stattfinden. Nach aktuellem Stand ist nun mit einer weiteren Bearbeitungs- und Lieferzeit von etwa 8 bis zum Einbau zu rechnen. Wir gehen davon aus, dass der Einbau Ende September stattfinden wird.
Wir versichern, dass wir die Situation weiterhin eng begleiten und alles daransetzen, den Austausch schnellstmöglich umzusetzen. Die Sicherheit unserer Mitglieder, Besucherinnen und Besucher sowie die Erfüllung unserer Verkehrssicherungspflichten haben dabei oberste Priorität.